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]]>Die Umstellung vom Fahrrad zum e-Bike war ein enormer Spaß. Endlich sind Ziele erreichbar, die vorher nur mit dem Auto angefahren werden konnten. Sogar zur Arbeit wird das e-Bike zumindest an trockenen Tagen auch in den Wintermonaten hin und wieder genutzt. Etwas ungewohnt war das regelmäßige Aufladen, das zu Beginn manchmal leider vergessen wurde. Als Folge zahlten unsere Muskeln auf der Fahrt nach Hause dann Lehrgeld. So lernt der Mensch aber, stets sofort den Akku aufzuladen nach einer längeren Tour. Auch die Überprüfung des Akkustands vor der Fahrt geht mit der Zeit in Fleisch und Blut über.

Etwas ängstlich waren wir wegen des doch recht hohen Werts des neuen Elektrofahrrads. Also wurden diverse neue Schlösser gekauft, sogar ein Stangenschloss, wie es eigentlich für Motorroller vorgesehen ist, haben wir zeitweise genutzt. Ein enormes Gewicht, das man da ganz unnütz mit sich herumschleppt.
Ein anderes Problem ergab sich mit der Sicherheit, wenn wir das E-Fahrrad an unsere Eltern abgaben. Ältere Menschen scheinen sich schwerer an die Bremsen des motorisierten Fahrrads zu gewöhnen. Zumal diese Bremsen natürlich auch noch neu und sehr scharf eingestellt waren. Doch nach einer Eingewöhnungszeit freundeten sich unsere Eltern sehr mit dem e-Bike an. Die Folgen waren absehbar, denn es musste ein weiteres Elektrorad gekauft werden.
Die positiven Aspekte überwiegen bei Weitem die kleinen Hindernisse auf dem Weg zur selbstverständlichen Nutzung des Elektrofahrrads. Vielleicht waren wir mit über 50 auch einfach ein wenig zu unflexibel, um die vielen Jahre auf dem herkömmlichen Fahrrad so schnell zu vergessen. Doch das überraschte Gesicht von Freunden, die 20 Kilometer entfernt wohnen, wenn wir ohne Auto plötzlich vor der Tür standen, war schon fast Schmeichelei.

Daher dient das e-Bike zumindest in unserem Fall tatsächlich als Fitnessgerät. Da häufiger das Fahrrad mit Elektromotor genommen wird, sind wir deutlich fitter geworden. Das hatten wir in diesem Ausmaß gar nicht erwartet. Auch unsere Flexibilität, einfach schnell loszufahren, haben wir durch das e-Bike wieder zurück bekommen.

Während wir mit der Reichweite des Akkus nach kurzer Zeit sehr gut zurechtkamen, verschätzten und überschätzten unsere Eltern sich sehr häufig. Beide kratzten gerade an der 80, als die Räder angeschafft wurden. Sie waren der Meinung, sie hätten die Stärke der Unterstützung auf den niedrigsten Wert eingestellt. Das war natürlich nicht der Fall und nach einer knapp 30 Kilometer langen Strecke mit leichten Steigungen, wurde der Rückweg durch Gegenwind erschwert. Prompt kam eine Beschwerde, der Akku wäre defekt.


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]]>Diese Werte werden jedoch nicht allein durch private Nutzer von E-Bikes gestützt, sondern auch von Unternehmen. Als treibende Kräfte können hier Logistikdienstleister und Lieferanten ausgemacht werden. Sie verwenden für die Transporte immer häufiger Lastenräder, die durch einen Elektromotor unterstützt werden. Einen weiteren Anteil haben Unternehmen am Boom der Pedelec-Zahlen, die statt eines Dienstrads nun auf ein Dienst-E-Bike für ihre Angestellten setzen.

605.000 Elektrofahrräder wurden hierzulande im Jahr 2016 verkauft. Damit steigt der Marktanteil auf 15 Prozent mit insgesamt mehr als 3 Millionen E-Bikes.

Auf seiner Pressekonferenz verdeutlichte der Zweirad-Industrie-Verband e. V. die Steigerung mit 20 Vertretern der Branche, die zu Gesprächen bereit waren. Die guten Werte von E-Bikes und Fahrrädern in der öffentlichen Aufmerksamkeit gehen mit einer ebenso guten Stimmung in der Branche einher. Daran konnte in der ersten Jahreshälfte 2016 auch das schlechte Wetter nichts ändern, denn die Verkaufszahlen wurden nicht allzu deutlich geschwächt. Was der Fahrradverkauf mit einem leichten Minus von 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbüßte, machte die Begeisterung am Elektrofahrrad mit Blick auf die Einnahmen wieder wett. Rund 7 Prozent betrug daher das Plus der Fahrradindustrie bei einem Umsatz von 2,6 Milliarden Euro.

Zahlen 2017 für das Elektrofahrrad – erstmalig wurden 2016 die einzelnen Typen der Pedelecs gesondert aufgeschlüsselt.
Bei den Preisen müssen sich die Hersteller von E-Bikes dank qualitativ hochwertiger Technik und stetig steigender Verkaufszahlen nicht bremsen. Durchschnittlich sind die Kosten für ein Elektrofahrrad gegenüber dem Vorjahr nach Angaben des VDZ mit etwa 15 Prozent auf nun 643 Euro angestiegen.
Darin sind jedoch die E-Bikes bereits enthalten, was das Bild etwas verfälscht, da hier bereits der Antrieb allein diese Kosten aufwirft. Doch insgesamt werden technisch ausgereiftere und dadurch auch teurere Komponenten ebenfalls in herkömmlichen Fahrrädern verbaut. Damit konnte die gesamte Industrie für Fahrräder-, Komponenten- und Fahrradteile einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro erzielen. Der VDZ (Handelsverband Zweirad) benannte den durchschnittlichen Preis für ein Elektrofahrrad mit etwa 2.500 Euro.

Mit einer sehr guten Steigerung von 66 Prozent haben deutsche Hersteller 233.000 Elektrofahrräder exportiert. Technisch sind die Komponenten und kompletten Pedelecs aus Deutschland weit fortgeschritten.
City/Urban Elektrofahrräder sind die beliebtesten Modelltypen mit 45 Prozent, dicht gefolgt von den Trekking-E-Bikes, die 35,5 Prozent erreichten. Mit immerhin noch 15 Prozent folgten die E-MTBs. Mit 2,5 Prozent konnten die E-Lastenräder und die S-Pedelecs mit einem Prozent lediglich einen ersten Schritt in den Markt machen. Welche weiteren Entwicklungen die einzelnen Typen in den nächsten Jahren durchlaufen werden, ist sicher interessant, denn die Erfassung der einzelnen Kategorien erfolgte 2016 zum ersten Mal.

Am 12. Juni 1817 rollte Karl Drais mit seiner Laufmaschine zum ersten Mal durch Mannheim. Sein selbst erfundenes Transportmittel wird daher 2017 mit dem 200. Geburtstag von der Fahrradbranche ganz groß gefeiert. Wir empfehlen allerdings inzwischen die etwas fortschrittlichere Variante und fahren selbst lieber mit einem e-Bike oder Elektrofahrrad.

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